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Dienstag, den 27.09.2016

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'Ars Sacra 1875 Ferdinand Stuflesser - VIA CRUCIS' ist Teil der Ars Sacra 1875 Ferdinand Stuflesser, www.stuflesser.com

Wir sind sehr disponibel jede Ihrer Fragen bezüglich unserer Herstellung zu beantworten. Wir bitten Sie für jegliche Frage oder Information sich an uns zu wenden:

Informationsanfrage: info@via-crucis.it


Immer zu Ihrer Verfügung stehend,

Ferdinand Stulfesser
Ars Sacra 1875 Ferdinand Stuflesser
 
 
 
 

Was ist der Kreuzweg?

Der Weg des Kreuzes, der Kreuzweg (vom Latein „Via della Croce“, auch Schmerzhafter Weg, Via Dolorosa genannt), ist ein christlicher Brauch, der katholischen und anglikanischen Kirche, welcher den leidvollen Weg Christi zur Kreuzigung am Golgota darstellt. Einige führen die Geschichte dieser Hingabe auf den Besuchen von Maria, Mutter von Jesus, zu den Passionsorten in Jerusalem zurück. Die Mehrheit der Geschichtsforscher schreibt aber Franziskus von Assisi oder der franziskanischen Tradition den Anfang dieser spezifischen Frömmigkeit zu.

Rundum 1294 erzählte Rinaldo von Monte Crucis, ein dominikanischer Pater, über seinen Aufstieg zum Heiligen Grab „per viam, per quam ascendit Christus, baiulans sibi crucem“, mit verschiedenen Etappen, welche er „stationes“ nennt: der Ort der Verurteilung zum Tode Jesus, die Begegnung mit den frommen Frauen, die Übergabe des Kreuzes an Simon von Cirene und die anderen Episoden der Passon bis hin zum Tode Jesus auf dem Kreuz.

Ursprünglich beinhaltete der wahre Kreuzweg die Notwendigkeit sich physisch an den Orten wo Jesus gelitten hatte und gekreuzigt wurde zu begeben. Da eine solche Pilgerfahrt für viele unmöglich war, stellten die Stationen in den Kirchen eine Möglichkeit dar, jeden Gläubigen wenigstens geistig nach Jerusalem zu bringen.

Heutzutage verfügen alle Kirchen über einen Kreuzweg, eine "Via Dolorosa". Die Anzahl und die Benennung der einzelnen Stationen wurden mehrmals geändert, obwohl der geläufige Kreuzweg mit 14 Stationen fast überall akzeptiert wird.

Die traditionellen Stationen

I. Jesus wird zum Tode verurteilt
II. Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern
III. Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz
IV. Jesus begegnet seiner Mutter
V. Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz zu tragen
VI. Veronika reicht Jesus das Schweißtuch
VII. Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz
VIII. Jesus begegnet den weinenden Frauen
IX. Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz
X. Jesus wird seiner Kleider beraubt
XI. Jesus wird ans Kreuz geschlagen
XII. Jesus stirbt am Kreuz
XIII. Jesus wird vom Kreuz genommen und in den Schoß seiner Mutter gelegt
XIV. Der Leichnam Jesu wird ins Grab gelegt

Verschiedene dieser Stationen entsprechen evangelischen Episoden. Andere, wie die Fälle von Jesus und die Begegnung mit seiner Mutter, sind durch die Hingabe des Volkes eingeführt worden. Die Station der Veronika ist laut einer Tradition, mit dem Tuch, in dem die Abbildung des verzerrten Gesichts Jesus hinterblieben war, verbunden.

Die evangelischen Stationen (biblischer Kreuzweg)
Der verehrende Charakter einiger traditionellen Stationen einerseits, das Fehlen bedeutender Momente der evangelischen Erzählungen andererseits, haben dazu gebracht alternative Kreuzwege zu entwickeln, aufgebaut nach dem Evangelium. Dieser Vorschlag erscheint im „Buch des Wallfahrers”, zum ersten Mal anlässlich des Heiligen Jahres 1975: hier wurden die traditionellen sowie die evangelischen Stationen angeführt. Im Jahre 1991 wurde der Kreuzweg von Papst Johannes Paul II wie folgt abgehalten:

I. Jesus im Garten der Olivbäume
II. Jesus, von Judas verraten, wird verhaftet
III. Jesus wird verurteilt
IV. Jesus von Petrus verleugnet
V. Jesus wird von Pilatus beurteilt
VI. Jesus gegeißelt und mit Dornen gekrönt
VII. Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern
VIII. Simon von Kyrene hilft Jesus das Kreuz zu tragen
IX. Jesus begegnet den weinenden Frauen
X. Jesus wird gekreuzigt
XI. Jesus verspricht
XII. Jesus am Kreuz, die Mutter und der Jünger
XIII. Jesus stirbt am Kreuz
XIV. Der Leichnam Jesu wird ins Grab gelegt